Inklinometerketten, Vibrationsdrahtgeber und automatische Totalstationen – so sieht der Alltag unserer Messtechniker in Neuss aus. Die Geräte müssen präzise kalibriert sein, denn die quartären Ablagerungen des Rheins mit ihren schnell wechselnden Schichten aus Kiesen, Sanden und holozänen Auelehmen verzeihen keine Messfehler. Wir installieren die Sensorik direkt in den Baugrubenwänden und erfassen Setzungen, Verformungen und Porenwasserdrücke in Echtzeit. Vom Hafenbecken bis zu den Baugruben entlang der Erftmündung: Jede Messung fließt in ein digitales Überwachungsmodell, das bei Grenzwertüberschreitung sofort alarmiert. Ergänzend setzen wir bei der Baugrundvorerkundung auf den CPT-Versuch, der in den sandigen Rheinterrassen hervorragende Schichtprofile liefert, und auf In-situ-Durchlässigkeitsversuche, wenn die Wasserhaltung dimensioniert werden muss.
In den quartären Sedimenten des Neusser Rheintals entscheidet das Zusammenspiel aus Messintervallen, Sensortyp und lokaler Schichtkenntnis über die Sicherheit einer Baugrube.



